Korea & Japan and a new Appartement
Juli 17, 2009
Nachdem ich nun umgezogen bin und auch wieder einen Internetzugang in der neuen Wohnung hab, gibt es nun endlich auch wieder einen neuen Blogeintrag.
Nachdem unser Flug gecancelt wurde und wir nicht gewusst haben wie wir nun nach Seoul kommen hat sich Air Canada letztendlich doch erbarmt und uns einen halben Tag verspätet über Tokyo auf die Reise geschickt. Nach ca. 36 Stunden sind wir dann auch angekommen und am ersten Tag gleich mit Regen begrüßt worden. Trotzdem war es ein cooler Tag an dem wir uns eine Uni, einen Palast und noch einige andere Sights in Seoul angesehen haben. Danach ging is in den Süden zu Hyundai Motors und Hyundai Heavy Industries. Einerseits interessant, andererseits enttäuschend da wir nur von PR Damen begleitet wurden, welche unsere Fragen nicht wirklich beantworten konnten oder wollten. Zurück in Seoul war dann Samsung auf dem Programm und danach eine Präsentation über Nord-Korea von einem Kanadier der 6 Monate dort gelebt hat und auch illegalerweise jede Menge Fotos geschossen und zurückgeschmuggelt hat. Eine wirklich interessante Erfahrung mal abseits von den Medien etwas über dieses Land zu erfahren. Danach noch ein Besuch in der kanadischen Botschaft und dann war auch endlich mal Zeit für ein bisschen Freizeit. Der Kanadier lebt jetzt in Seoul und hat uns dann eine Seite der Stadt abseits vom Tourismus gezeigt. Rein in einen typischen Markt den man als Tourist sicher nicht kennenlernt und auf gings mit rohem Fleisch, anderer merkwürdiger Speisen, Magkoli (Wein aus wasauchimmer) und natürlich Sochu. Weiter in eine Einheimischenbar und am nächsten Tag mit leichtem Kater ab noch Tokyo.
Bamm; nach dem fast beschaulichen, entspannten und prowestlichen Seoul war Tokyo dann mal ein kleiner Schock. Leute überall, alles nur in Japanisch und Reizüberflutung sonder gleichen. Mein Versuch alleine Ubahn zu fahren ist kläglichst gescheitert; unsere Versuche in Japanische Bars, Clubs oder Restaurants zu kommen ebenso und zu allem Überfluss wird man von den Einwohnern im besten Fall ignoriert. Eine starke Abneigung gegenüber den US und damit Westlern im gesamten ist noch immer stark spürbar.
Abgesehen davon ist es echt interessant und auch eine wirklich schöne Stadt. Und wenn man sich die Zeit nimmt ist es dann auch möglich mit einigen Einheimischen ins Gespräch zu kommen und ein bisschen mehr über die Kultur und die Gesellschaft zu erfahren. Das witzigste Erlebnis war dann im Afterworks Viertel wo jeder, natürlich in Anzug und Krawatte, sich so mit Sake betrinkt, dass versucht wird eine menschliche Pyramide zu bilden welche dann mit auf dem Boden rollenden Businessman UND Woman endet
echt schräg.
Danach gings nach Nagoya und Toyota City was etwas entspannter ist. Das wirklich faszinierende für mich war der starke Kontrast zwischen hochmodernen Städten und dem extrem rückschrittlichem und traditionellem Land. In Toyota City haben wir dann, wie schon bei Hyundai eine Autofabrik besucht und die Arbeitsweise ist unglaublich. Im Unterschied zu Hyundai und auch Mazda, dass wir später besucht haben, ist bei Toyota alles auf die Sekunde abgestimmt. Ist jemand zu spät stoppt das ganze Band und durch riesige Anzeigetafeln in der ganzen Halle weiß jeder wer dafür verantwortlich ist. Das wirklich interessante daran ist aber, dass das nicht dazu verwendet wird um Druck zu erzeugen, sondern Schwachstellen im Prozess zu finden welche dann optimiert werden können. Ein echtes Erlebnis.
Zum Abschluss gabs dann noch ein Feuerwerk an Highlights. Mit dem Schinkansen nach Hiroshima (japanische Version des ICE der in 99% aller Fällen auf die Minute pünktlich ist; da kann sich die ÖBB noch was abschaun). In Hiroshima dann ein Vortag von einem Atombombenüberlebenden, ein äußerst formelles Treffen mit dem Bürgermeister (einer der bedeutendsten Politiker in Japan) und ein Besuch des Peace Museums das das Ausmaß der Bombe wirklich greifbar macht. Die ganze Stadt wurde in wenigen Minuten dem Erdboden gleichgemacht und wenn man dann durch den blühenden Park spaziert kann man sich gar nicht vorstellen was hier vor 65 Jahren passiert ist. Ein unglaubliches Beispiel der japanischen Mentalität: zurück zum Start und jetzt erst Recht.
Danach noch ein bisschen Nachtleben in Hiroshima erkunden und auf eine nahegelegene Insel (Miyjajima) fahren welche mit Ihrem Schreinen und Natur eine unglaubliche spirituelle Ruhe ausstrahlt. Ein wirklich schöner und erholsamer Abschluss einer äußerst intensiven und anstrengenden Reise.
Danach zurück nach Montréal, zurück ins Leben, zurück zur Frage wann und wie ich übersiedle und wo ich Möbeln herbekomme. Auf zu Ikea, der leichteste Teil der Übung; Mietlkw nur mit kanadischem Führerschein; Lieferung in einem vom Zusteller festgelegten 4 Stunden Fenster (wie, wenn ich am nächsten Tag arbeiten muss?); also eine Woche auf einem Aufblasbett geschlafen das ich mir glücklicherweise ausborgen konnte und am Samstag endlich Möbeln bekommen; mit ein bisserl Kreativität (Christian wär stolz auf mich!!) auch noch das Bett zusammengebaut und nun leb ich in einer ramponierten aber coolen Wohnung in einer netten Gegend und hab ein riesiges Bett das weder quietscht, noch durchhängt.
Von der Uni aus haben wir gerade eine Consulting Projekt bei Rolls-Royce Canada (die machen Gasturbinen und reparieren Flugzeugturbinen). Ganz interessant und auch ein bisserl entspannter da wir uns die Arbeit einteilen können. Dadurch hab ich nun auch endlich Zeit den Sommer ein wenig zu genießen ohne mir andauernd Gedanken über das nächste Assignment oder die nächste Prüfung machen zu müssen.
Jobsuche hat nun auch begonnen und obwohl ich noch nix konkretes hab, hab ich ein relativ gutes Gefühl. Die wirtschaftliche Situation hat sich entspannt und verbessert sich weiter; die Firmen stellen wieder ein und ich bin fast für jeden coolen Job überqualifiziert, könnte jedoch nicht mal als Müllmann arbeiten da mein französisch immer noch sehr beschränkt ist
Im großen und ganzen ist das Leben schön und ich freu mich schon wenn die Uni aus is und ich alle mal wieder persönlich zaus in Österreich sehen kann.
Einen Teil der Korea & Japan (die Highlights) Fotos gibts auf der rechten Seite und für einen ausführlichen Bericht mit all den anderen Fotos müsst ihr euch noch bis September gedulden
Between P6, Visits and Japan/Korea
Juni 1, 2009
P6, Papers schreiben – Besuch Mama, Christoph und Franz – Papers schreiben – Besuch Robin und Daniel – … soweit bin ich grad. Nachdem mich im Winter bei -20 keiner besuchen wollte (versteh ich gar nicht
) hab ich jetzt einen Besuch nach dem anderen, was mich natürlich sehr freut.
Mit Mama und den Burschen haben wir einiges in Montreal erkundet, dass ich selbst noch nicht gesehen hab und es war echt schön die drei hier zu haben und ihnen zu zeigen wo und wie ich lebe. Es waren einige Highlights dabei, die von Fussballmatches gegen Einheimische, über einen Abenteuerausflug auf den Mont-Royal bis zu Schnitzel und Poutine Essen reichen. Aber das Beste war der Roadtrip nach Niagara Falls und Toronto. Echt beeindruckend.
Dann schnell wieder aufholen was zwischendurch auf der Uni zu kurz gekommen ist. Jetzt sind gerade Robin und Daniel hier und wir sind vor 1,5 Stunden aus Quebec City zurückgekommen. Ein entspanntes Wochenende mit ein bisserl Sightseeing und sogar einem Ausflug in die Natur. Jetzt werd ich ihnen noch 2 Tage Montreal zeigen und dann müssen sie auch schon wieder fahren.
Dann gilt es mal wieder aufzuholen weil sich Stefan am Wochenende hoffentlich in NY in den Bus setzt und vorbeikommt. Da freu ich mich auch schon drauf, weil ich ihn auch schon ewig nicht mehr gsehn hab.
Und dann muss ich P6 noch halbwegs abschließen bevor ich auch schon die Vorbereitungen für Japan und Korea ernsthaft starten muss. Irgendwie muss ich dazwischen noch einiges organisieren. Mit der Wohnung gibt es ein paar Probleme, das Geld ist schon ziemlich am Ende und einen Kredit zu kriegen ist als Ausländer fast unmöglich und dann müsste ich übersiedeln wenn ich gar nicht da bin. Aber ja, hab eh zwei Wochen um mein Leben wieder zu ordnen und dann sollt es schon irgendwie gehen.
Freu mich auf jeden Fall schon auf Japan und Korea weil es sicher eine einmalige Erfahrung wird.
Spring Break, Quebec City, Stock Market Simulation and P5
April 11, 2009
Nachdem es schon wieder einige Zeit her ist seit ich den letzten Eintrag gepostet und ich schon jede Menge Beschwerden bekommen hab gibts nun wiedermal eine Zusammenfassung was sich bei mir so tut.
In den März Ferien war ich mit 2 Studienkollegen in der Charlevoix Gegend snowboarden. Le Massif, so heißt das Ressort ist echt was besonderes. Der Parkplatz liegt am Berg und nicht im Tal (ist ja auch nur 700 Meter über dem Meeresspiegel) und die Pisten führen dann runter Richtung St. Lorenz Strom. Ist echt ein überwältigender Anblick weil der Fluss größtenteils gefroren ist und das ganze echt genial aussieht. Hab mich dort 4 Tage prächtigst erholt bevor es dann für 2 Tage nach Quebec City ging.
Quebec City ist, im Gegensatz zu Montreal, wirklich eine französische Stadt und die Atmosphäre ist ganz was besonderes. Man weiß zwar, dass man in Nord-Amerika ist, aber es fühlt sich nicht danach an. Alle sind komplett entspannt, man hört nur französisch und die kleinen Gassen der Altstadt könnten genausogut irgendwo in Frankreich sein. Der ganze Trip war echt entspannend und hat mir neue Kraft für das Programm gegeben.
Zurück in Montreal hat dann Period 5 begonnen und im Laufe dieser haben wir an einer Stock Market Simulation teilgenommen (war freiwillig, aber ich hab einiges dabei gelernt und es war echt ein Spass). Das einzige Problem war, dass wir unsere ganze Strategie auf den Ausbruch eines Krieges aufgebaut hatten aber Obama (dieser pazifistische Hippie; Zitat CEO Combat Dynamics) hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht und wir haben verloren.
Nun geht auch P5 schon wieder ihrem Ende zu. Die Kurse die ich hab sind aber echt interessant und haben meine Zukunftspläne durcheinandergewürfelt. Besonders Visionary and Entrepreneural Thinking und Being a CEO haben mir klar gemacht, dass ich früher oder später meine eigene Firma haben will/werde.
Letztendlich hat sich der Frühling jetzt auch bis nach Montreal durchgeschlagen und ich freu mich schon auf die nächsten Wochen in denen ich ein bisschen frei hab und mal ein paar Tage relaxen werden.
P.S.: Fotos vom Urlaub und sonstiges gibts wie immer rechts.
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Finally, after quite a time and several complaints, I here is a new post.
During Spring Break, I went with two of my colleagues to Charlevoix to go snowboarding. We went ot LeMassif, which is really beautiful because you can see the frozen St. Lorenz river by boarding down the slope. It’s an incredible view and I really enjoyed the experience.
Afterwards we went to Quebec City and in opposite to Montreal, Quebec is really a French City. Everybody is relaxed, you hear only French and the small streets look like France. I had real a great time and could relax before school started again.
After two weeks in P5, we had a stock market simulation and it was interesting and a lot of fun. We lost, thanks to Obama (this pacifistic Hippie, Quote CEO Combat Dynamics), because we bet everything on war.
Now, P5 is almost over but it is really interesting and changed my plan for the future. Thanks to courses like Visionary and Entrepreneural Thinking and Being a CEO, I found out that I definitely want to have my own company some day.
In the last days, spring finally arrived in Montreal and since I have a bit of free time in the next weeks, I will relax a view days and enjoy the sun.
P.S.: New pics from the ski trip and a bit of other stuff can be found on the right side.
Snowboarding, Superbowl, School and Holidays!!!
Februar 19, 2009
Nachdem ich den letzten Eintrag mit einen Ausblick auf einen Snowboardtag ausklingen hab lassen muss ich dem interessierten, österreichischen Leser meine Erfahrung näherbringen. Kurzum, ich verstehe warum jeder der den Vergleich hat der Meinung ist, dass man die Skigebiete im Osten Nordamerikas nicht mit den Alpen vergleichen kann. Abgesehen davon, dass der Berg ein Hügel und die Pisten dementsprechend wenig anspruchsvoll sind, ist das größte Manko die Atmosphäre am Berg. Die Besucher sind nicht so ausgelassen, die Betreiber nicht so verwurzelt mit dem Berg und ihrem Produkt und die Skihütte ist eine Burgerbude ohne Alkohol!!! Das war echt ein Kulturschock und ich hab mir noch nie im Leben so sehr einen Hüttenschlager gewünscht. Hab dann aber das Beste draus gemacht, den Snowboardtag genossen und meinen nordamerikanischen Kollegen in der Bar der Talstation Mäxchen beigebracht, wodurch dann zumindest Apres-Ski europäische Züge angenommen hat
Das nächste Highlight war dann der Superbowl, welchen ich zum ersten mal ganz genießen konnte. Abgesehen davon, dass ich gerne American Football schaue, war das Spiel extrem gut und spannend und ich hab komplett mitgefiebert. War echt ein interessantes und witziges Erlebnis.
Ansonsten bin ich mit der Uni ziemlich ausgelastet. Haben jede Menge Teamassignments, Prüfungen stehen auch schon wieder an und die Gruppenbildung für unser Consulting Projekt im Sommer nimmt auch schön langsam Formen an. Nach den Prüfungen nächstes Wochenende, haben wir die erste Märzwoche Ferien. Die ersten freien Tage seit beginn des Programms in denen wir uns keine Gedanken über die Uni machen müssen. So wie es aussieht werd ich ein paar Tage snowboarden gehen (ein Freund hat eine Hütte im Norden) und sonst hautsächlich entspannen und mich erholen bevor die letzten 2 regulären Periods starten..
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Since I finished my last posting with the outlook to a snowboard day, I have to tell you about my experience. Now I finally understand why everybody who has experienced both, is the opinion that you can’t compare the alps to ski resorts in North America. Except the fact that the mountain is a hill and therefore the slopes are not that challenging, the biggest difference is the atmosphere. The people are not that frolic, the operator not that involved and the chalet is a burger restaurant without alcohol!!! Nevertheless, I enjoyed the day on the mountain and we made the best out of it by playing 21/lying at the bar, having a fun apres-ski time
The next highlight was superbowl, which I could follow from the beginning to the end for the first time. Except the fact that I like to watch American Football, it was an great game and got completely into it. It was really an interesting and fun experience.
Except this, I am pretty busy with school. We have a lot of team assignments, exams are coming up too and we are in the final stage of creating a group for our consulting project. After our exams next week, we have the first week of March off. Those are the first days, since the start of the program, where we don’t have to worry at all about school. I am looking forward to go snowboarding for a few days and relax the rest before we start the last two regular periods of the program..
Exams, Parties, Politics and Snowboarding
Januar 22, 2009
Nachdem wir letztes Wochenende die Prüfungen der Period 3 hinter uns gebracht haben, stand mal wieder eine Party an. Natürlich exzessiv wie jedes mal aber schließlich sind wir ja auch Studenten. Am Mittwoch hatten wir dann ein interessantes Ereignis als wir als Studentenorganisation einen Besuch des Chefs der Opposition und Führer der Liberal Party Kanadas gehosted haben. Wir hatten Lunch mit ihm und einigen anderen Abgeordneten, wobei ich neben dem ersten Kanadier im All gesessen bin. Haben ein bisserl geplaudert und ist ein ganz netter und lockerer Typ. Insgesamt ein wirklich interessantes Erlebnis führende Politiker in einem lockeren Umfeld zu treffen und ihnen Fragen stellen zu können.
Heute Abend ist wieder unser klassisches 5@7, morgen dann noch Französisch, am Abend Dinner mit der Studentenvereinigung und Party mit allen anderen MBA Programmen in der Stadt (insgesamt 4). Nach diesem sicherlich sehr intensiven Feiern ist am Samstag dann zum Ausgleich Sport angesagt. Geh mit einigen Kollegen Snowboarden und freu mich schon echt drauf an die Luft zu kommen und ein bisserl powdern zu gehen.
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After having our final Exams last weekend, we had our almost legendary After-Exams-Party. And since we are students it was quite excessive. On Wednesday we had an interessting event when we had a speech of the leader of the opposition and the liberal party of Canada. Since our student association was the host of this event, we had lunch with him and several other members of the parliament. On of them, the first Canadien in space sat right next to me and we talked a bit. Quite a nice and relaxed person. Overall, it was a quite interesting experience to meet leading politicians in an informal environment.
Today we have our usual 5@7, tomorrow French class and in the evening association dinner and party with all the other MBA programs in the city. After these, probably intensive days, the real highlight comes on saturday with a snowboarding day. I am looking forward to get out, have fun and ride some powder.
New York, Austria, Montreal, Korea, Japan – the world is mine
Januar 10, 2009
Nachdem ich den Blog ja nun einige Zeit vernachlässigt hab, die Klickstatistik drastisch gesunken ist und ich jede Menge Beschwerden bekommen hab, hab ich nun endlich Zeit gefunden mal wieder was zu schreiben. Und es ist einiges passiert in dieser Zeit: Nachdem ich gegen Ende letzten Jahres schon ziemlich leer war von den stressigen Monaten zuvor, war ich echt froh als die Weihnachtsferien begonnen haben. Und um gar nicht auf die Idee zu kommen mal ein bisschen zu entspannen bin ich mit Studienkollegen gleich mal nach New York gefahren. Ich war das erste mal dort und es ist einfach der Hammer. Die Stadt ist schlichtweg unglaublich. Jeder der schon dort war weiß was ich mein und alle anderen sollten es sich definitiv mal anschauen. Einfach unbeschreiblich..
Dann zurück nach Montreal, noch 3 Tage feiern und ab über den Atlantik ins gute, alte Österreich. Nachdem ich die ersten 5 Tage hauptsächlich mit Freunde treffen und weiterfeiern verbracht hab, hab ich mich auch nicht wirklich auf die europäische Zeit eingestellt. Das hat meinem Körper dann irgendwann einfach nicht mehr gefallen und er hat gestreikt. Bin 3 Tage mit einer Grippe im Bett gelegen und hab endlich Zeit gefunden zu regenerieren. Danach noch ein paar ruhige Tage zu Hause mit der Familie verbracht, ein entspanntes Silvester gefeiert und schon gings wieder zurück nach Montreal. Hab die Zeit zu Hause aber echt genossen und war froh meine Familie und Freunde zu sehen und mal wieder anständiges Essen zu bekommen
In Montreal hab ich dann mal wieder mit dem Jetlag gekämpft und mich langsam wieder auf Unistress eingestellt was nicht unbedingt perfekt funktioniert hat. Am ersten Tag wär ich am liebsten gleich wieder gegangen. Mittlerweile hat sich aber auch das eingespielt und nachdem ich gestern erfahren habe, dass ich für das Campus Abroad in Korea und Japan akzeptiert wurde, hab ich auch wieder einen Motivationsschub bekommen. Werd also im Frühjahr 2 Wochen in Asien verbringen und mir dort Land, Leute und Wirtschaft ansehen. Nächste Woche stehen auch schon wieder Exams an die hoffentlich halbwegs glatt gehen werden und danach komm ich dann endlich mal zum Snowboarden. Freu mich schon echt drauf nachdem ich meine ganze Ausrüstung mitgeschleppt hab und jeden Tag durch knöcheltiefen Schnee auf die Uni wandere.
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After not having updated the Blog for a while, drastically decreasing viewer statistiks and a lot of complaints, I finally found time to write again. And there happened a lot during this time. After being pretty empty by the end of the last year, I was really happy when the christmas holidays started. To be sure not to relax to much, I went on a trip to New York with school colleagues. It was my first time and this city is simply amazing. I can’t even describe it; it’s just amazing..
Afterwards I went back to Montreal, celebrating a few days and going back to good, old Austria. There I met a lot of friends and continued celebrating so that I did not even get into the European time zone. After 5 days my body decieded that this just does not work and went on strike. I got the flu and stayed in bed for 3 days. The first time since month that I really relaxed. Then I had a few days with the family, had a relaxed new years eve and headed back to Montreal. I really enjoyed the time back home and it was good to see family and the friends again and to get some decent food
Back in Montreal I had to fight the Jetlag and started to focus on school again. Did not work that well because on the first day I just wanted to leave again immediately. Currently its getting better and after getting accepted for the Campus Abroad in Korea and Japan in Spring, the motivation is coming up again. So I will spent 2 weeks in Asia, eperiencing country, people and business. I am really looking forward too. Next weekend is already exam weekend again and I hope that it will turn out fine. Afterwards I will go snowboarding which I am really looking forward too since I brought all my stuff with me and I have to walk through ankle-deep snow to school every day.
Exams, P3, Networking, Book and Birthday
November 22, 2008
Das is ja mal ein Titel; na serwas. Leider und zum Glück ist es nicht übertrieben und es passiert wirklich so viel. Letztes Wochenende waren die Abschlussprüfungen der Period 2; Montag dann Start von P3 und eigentlich sollte ich dann Donnerstag, Freitag frei haben. War aber trotzdem auf der Uni weil wir schon wieder so viele Assignments haben, dass wir nicht wissen mit was wir beginnen sollen. Außerdem hab ich jetzt ein neues Team: Dave (kanadischer Sommelier), Jitender (indischer Physiotherapeut), Karla (lateinamerikanische Buchhalterin) und Shaoyi (chinesin mit Marketingbackground). Macht aber echt Spass mit den Leuten zu arbeiten.
Ansonsten hatten wir Mittwoch und Donnerstag zwei Networkingevents. Mittwoch war relativ relaxed mit anderen MBA Studenten aus Montrea (McGill, Concordia). Donnerstag war dann schon etwas anspruchsvoller mit lauter Alumnis. Vor lauter – Glas in der linken Hand halten um Hände schütteln zu können; zuerst die Serviette nehmen, unter Glas in der linken Hand, und dann die Canapées nehmen;… – war es schwierig sich auf das Gespräch zu konzentrieren
Obwohl mir das ganze mit seinem Speeddating Charakter am Anfang zu oberflächlich war, hat es sich zu einem interessanten Event entwickelt bei welchem ich Leute kennengelernt hab, die zukünftig durchaus hilfreich sein könnten.
Dann ist diese Woche, rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft, auch noch mein Buch offiziell erschienen und kann jetzt auf Amazon gekauft werden. Also wer noch kein passendes Weihnachtsgeschenk für eine Person die so Mitleid erregend ist, dass sie sich zu Weihnachten über ein Buch zum Thema Computersysteme in Flugzeugen freut, hat, hat nun das ideale Geschenk gefunden
Heute Abend geh ich dann meinen Geburtstag feiern und bin schon gespannt wer aller kommen wird. Hab einfach jeden, den ich bis jetzt in Montreal kennengelernt hab eingeladen und wird sicher eine witzige Mischung aus interessanten Leuten werden..
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There is a lot of stuff going on at the moment and I am a bit stressed. We had our final exams of Period 2 last weekend, then we celebrated and on Monday was the start of P3. I thought about relaxing on Thursday and Friday but it did not happen because we already have a lot of work to do. I also have a new team now with Dave (canadien Sommelier), Jitender (indian Physiotherapist), Karla (latinamerikan Accountant) and Shaoyi (chinese Marketingspecialist). It is really interesting amd makes a lot of fun working with these people.
On Wednesday and Thursday we had two networking events. Wednesday was relaxed just with students from the other universities in town but Thursday was more formal with Alumnis. It was kind of strange in the beginning but finally I got a few good contacts so it was fine.
Furthermore, ideally for christmas business, my book was published last week and is now available on amazon. So everybody who does know somebody who is such a nerd that he is excited about a book about computersystems in aeroplanes now has the perfect present
Today I will go to celebrate my birthday and I am really excited about who is coming. I just invited everybody I know over here and its gonna be fun.
Halloween, Indian Summer and End of P2
November 8, 2008
Nachdem ich den Blog jetzt einige Zeit vernachlässig hab und schon mehrfach darauf aufmerksam gemacht wurde nehm ich mir jetzt endlich die Zeit wieder was zu berichten.
Letztes Wochenende war Halloween und obwohl es auch in Europa immer populärer wird ist es hier doch noch um ein ganzes Stück größer. Partys über Partys und sogar ich, der personifizierte Faschings- und Verkleidungsverachter, ist nicht drumherumgekommen. Nachdem Donnerstag noch ein improvisierter Teufel herhalten hat müssen, bin ich Freitag als melancholischer Clown gegangen (Bild anbei; ein bisschen Ablehnung muss ja mitschwingen
Nachdem wir schon Schnee und Frost hatten, ist jetzt der Indian Summer für eine Zeit zurückgekehrt auch wenn es morgen schon wieder kälter wird. Ist im großen und ganzen aber eh egal weil Ende nächster Woche schon wieder Prüfungen anstehen und ich die gesamte Woche mit lernen verbringen wird.
Danach werd ich vielleicht übersiedeln. Zwei Studienkollegen und ich wollen sich gemeinsam ein Appartement in der Nähe der Schule nehmen. Da ich im Keller wohne und im Winter wahrscheinlich kein Tageslicht bekommen würde kommt das natürlich sehr gelegen. Muss es zwar noch mit der Vermieterin klären und auch ein Bett und Tisch und sonstiges kaufen, aber es wär auf jeden Fall besser. Und bezüglich Möbeln: Lang lebe Ikea..
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After not keeping the blog up-to-date in the last time and getting complains about it, I just found some time to write a new post.
Last weekend was halloween and although it gets more and more popular in Europe, it is still a lot bigger over here. A lot of Partys and even me, a designated carneval and masquerading opponent, could get away. On Thursday it was just an improvised Devil but on Friday I was the melancholic clown (see pic; a bit rejection had to be included
After having snow already, currently the Indian Summer is coming back but only until tomorrow when its gonna be cold again. But it does not make a difference because at the end of next weeks we have our next exams which means that I will have to study the whole week anyways.
Afterwards, I will maybe move to a new appartement. Two friends of mine and me want to move together next to the school. since I live in the cellar where I would not get any sun in the winter, I am really looking forward to this opportunity. Hopefully everything will get fine with my land-lady and I will find some cheap bed, table and other stuff. Long live Ikea..
Pics and Homepage
Oktober 21, 2008
Nur kurz zur Information: Weitere News/Photos gibt es auf www.hecaemba.org
Viel Spass!!
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Just for info: Additional News/Pics are available at www.hecaemba.org
Have Fun!!
Fall in Montreal – Hockey, Wine-Tasting, Beer-Brewery and Statistics
Oktober 17, 2008
Computerlogbuch HEC Montreal, MBA Zeit: Periode 2, Woche 2, VP Wolfig. Gestern Abend war Weinverkostung am Programm und sowohl mein Rachen als auch meine Zunge wollen sich immer noch nicht vom spanischen Monastrella verabschieden. War echt ein nettes und interessantes Event mit dem Höhepunkt, dass sich 10 ach so reife MBAs beim gemeinsamen abwaschen eine Geschirrtuchschlacht liefern.
Vorgestern wurde ich in die Welt des kanadischen Nationalsports eingeweiht. Irish Pub, französisch sprechende Kellner, Poutine, Bier, 7 Sekunden gespielt und schon die erste Schlägerei am Eis. Hockey ist ein echt schräger Sport und zuschaun ist noch ärger. Die Leute im Lokal schreien und diskutieren, jubeln und schimpfen während ich immer noch versuche einfach nur dem Puck zu folgen. Irgendwann wurde mir dann erklärt das man nur darauf achten muss wo die Spieler hinsehen; hat auch nicht viel geholfen, aber die Habs (Montreal Canadiens) haben im Penaltyschießen einer unglaublich spannenden Partie gewonnen. Was will man mehr?
Meinen Rachen und meine Zunge werd ich heute Abend bei einem Brauereibesuch wieder einrenken. Morgen dann wieder lernen, Statistics Assignment machen und am Abend bin ich mit der Studentenorganisation bei unserem VP Social zum Abendessen eingeladen. Wird sicher ein Hammer da er vor dem MBA Programm einer der besten Köche Montreals war.
Unglaublich aber wahr; durch diesen französischen Einfluss werd sogar ich noch zum Genussmenschen
P.S.: Montreal/Uni im Herbst Fotos nebenan (sind nicht von mir; danke Marion) und Fotos von der Weinverkostung sollten bald folgen.
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Log HEC Montreal, MBA Time: Period 2, Week 2, VP Wolfig. Yesterday evening we had a Wine-Tasting and my throat and tongue still remember the spanish Monastrella. It was really a nice and interesting event with an amazing highlight. 10 mature MBAs start a towel-war during the collective dish-washing.
The day before yesterday I was introduced to Canadas national sport.
Irish Pub, french speaking Waiters, Poutine, Beer, 7 Seconds played and the first fight on the Ice. Hockey is a weird sport and watching is even more weird. The people in the pub cheer and scream and I just try to follow the puck. After I while, I got told that I should just look where the players look but it did not help much. Overall, the Habs (Montreal Canadiens) won through a penalty shootout an exciting game. Awesome!!
My throat and my tongue will be fine again today in the evening because we are going to a beer brewery. Tomorrow studying, doing the statistics assignment and in the evening our VP social invited the student association for dinner. Seems to be great because he worked as a chef before joining HEC.
Even I enjoy this „dolce vita“ based on the french influences
P.S.: Montreal/HEC in Fall Pics on the side (thanks Marion) and pics of the wine-tasting will follow soon.









